Das Stylebook – jede Redaktion braucht es, aber nur manche hat es


Das Stylebook betrifft weder den Stil, noch ist es ein Buch. Im besten Fall wird eine Broschüre daraus. Diese enthält die redaktionseigenen (oder die unternehmenseigenen) Schreibweisen-Regeln. 

Sie sagt uns z.B.: Welche Begriffe schreiben wir als Abkürzungen, welche Abkürzungen schreiben wir aus? Wann schreiben wir eine Zahl als Wort, wann als Ziffer? Wie schreiben wir die Namen von Firmen und Produkten, die sich klein oder – wie BahnCard – mit Großbuchstaben in der Mitte schreiben? Galt bei uns die Euro-Banknote ab 1. Januar 2002, ab 1.1. 2002, ab 1.1. 02, ab 1.1. '02, ab 01. 01. 2002 oder wie? 

Für all das und Dutzende andere Schreibungen gibt es keine festen Regeln. Jedes Unternehmen hat seinen eigenen Regelungsbedarf und muss sich dafür eigene Normen setzen. Die werden in einem Stylebook festgehalten. Es sollte auf dem Schreibtisch jedes Redakteurs, jedes schreibenden Mitarbeiters griffbereit neben dem Wörterbuch stehen. 

korrektor030 hat bisher für eine Tageszeitung und für mehrere Zeitschriften Stylebooks entworfen. Er führt dazu zuerst Gespräche in der Redaktion/dem Unternehmen und analysiert einige Ausgaben der
Publikation(en) von A bis Z, um den 

Regelungsbedarf festzustellen. Die Redaktions-/Unternehmensleitung beruft als Ansprechpartner für  korrektor030 meist eine kleine Kommission. Mit ihr berät  korrektor030 später die entworfenen Teile des Stylebooks und bringt es zur Entscheidungsreife. 

Wegen des mehrfachen Feedbacks mit der Redaktion/dem Unternehmen sind für die Erarbeitung einige Monate zu veranschlagen.

Das Stylebook gibt den Redakteuren/den schreibenden Mitarbeitern des Unternehmens größere Sicherheit beim Verfassen von Texten. Es hilft, das unverwechselbare Erscheinungsbild – das Profil der Publikation, die Corporate Identity des Unternehmens – stärker auszuprägen.

 
Richten Sie Ihre Anfragen bitte an: info@korrektor030.de

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